Finanzpolitik 1997 oder:
Werden wir jetzt in ganz großem Stil verschaukelt?

 

Steueränderungsgesetz, Steuersenkungen, Steuererhöhungen, leere Rentenkassen, Einführung einer neuen Währung, höhere Beiträge und Abgaben - sie alle drücken auf Geldbeutel und Gemüt und verunsichern die Bürger. Kann man sich denn da als Betroffener überhaupt noch richtig verhalten? Kann man als Normalbürger die künftigen Entwicklungen überhaupt überschauen und dabei noch einen klaren Kopf bewahren?

Zugegeben: Die Idee einer einheitlichen europäischen Währung als Gegenpol zum US-Dollar und japanischen Yen mag schön klingen; zu überzeugen vermochte sie bislang aber kaum ein Drittel aller Deutschen. Ein Grund dafür ist, daß wir unsere D-Mark liebgewonnen haben, ist sie doch eine der härtesten und stabilsten Währungen der Welt.

Was also bewirkt die Einführung des Euro, wenn er wie geplant am 1.1.1999 kommen wird? Was bedeutet er für unser persönliches Vermögen, für unsere Ersparnisse, unsere Lebensversicherungen, unsere Renten und Pensionen, unsere Kredite und Verbindlichkeiten? Was bedeutet er für die Wirtschaft, wie wird er sich auf unser Einkommen, unser Gehalt oder unseren Umsatz auswirken?

Fragen über Fragen, die wir uns so vielleicht noch nie gestellt haben.

Betrachten wir also einige Fakten einmal im Detail:

Eurokritiker warnen vor der überstürzten Einführung einer Währung, die bislang noch keinerlei Bewährungsprobe standgehalten hat. Das Experiment ist mindestens riskant, wenn nicht gefährlich, sagen sie. Skeptiker halten den Zeitpunkt für verfrüht, und nur die eingefleischten Europtimisten begrüßen Form und Zeitpunkt der Einführung.

Nicht umsonst wird die Frage gestellt: Warum hat es unsere Regierung wirklich so eilig? Zumindest ein Grund liegt auf der Hand: Eine Verschiebung der Euro-Einführung würde die Diskussion erst so richtig anheizen. Sie würde die Skeptiker auf den Plan rufen und die berechtigten Einwände erst ans Licht zerren. Im Vorfeld der nächsten Wahlen könnte dies nicht nur das Ende der schwarz-gelben Regierung einläuten - viel schlimmer noch - es könnte den extremen Lagern jede Menge Wählerstimmen zuspielen.

Das heißt: Kanzler, Finanzminister und andere Politiker sind unter Erfolgsdruck. Sie möchten den Euro 1999, weil sie genau wissen, daß sie danach auf lange Sicht keine Chance mehr haben, eine europäische Einheitswährung durchzusetzen.

Der Kanzler und seine Mannen arbeiten derzeit ebenso wie die Regierungen der anderen betroffener Länder hart daran, die Kriterien - in der Fachsprache: Konvergenzkriterien - für den Beitritt zur Währungsunion zu erfüllen. Z.B. die Inflationsrate: U.a. durch niedrige Zinsen wird sie derzeit niedrig gehalten (nicht umgekehrt!). Wie sich die Inflationsrate nach Einführung des Euro entwickeln wird, weiß keiner oder will heute niemand so recht wissen.

Die Staatsverschuldung muß im Rahmen von 60% des Bruttosozialproduks bleiben, was über versteckte Haushalte und verschobene Ausgaben rein rechnerisch nicht allzu schwer darstellbar sein dürfte.

Wie aber sollen Staatsschulden tatsächlich verringert werden, wenn auf der anderen Seite die Steuereinnahmen aus der Lohn- und Einkommensteuer gesenkt werden? Was hat es also mit den vorgesehenen Steuersenkungen auf sich? Die Wahrheit: Vater Staat kann es sich gar nicht leisten, Steuereinnahmen real zu senken!

Im Klartext: Die bei der Einkommensteuer anfallenden Steuermindereinnahmen müssen anders verteilt und so allen Bürgern aufgelastet werden. Favorit ist die Mehrwertsteuer: Gemäß dem Motto "Gleiches Niveau für alle" steht uns hier in den nächsten zehn bis 15 Jahren eine Anpassung an europäisches Niveau bevor - maximal und im schlimmsten Fall also eine Anhebung bis zu 25% (wie z.B. heute bereits in Dänemark).

Ein weiterer Topf, in den gerne und immer wieder gegriffen wird, ist die Mineralölsteuer - wundern wir uns also nicht, wenn wir demnächst für einen Liter Super Bleifrei über zwei DM bezahlen müssen. Das Dreiliter-Auto ist da ein schwacher Trost, denn das kostet den teuren Preis der Neuanschaffung, während der "gute Alte" im Gebraucht-wagenhandel nur noch einen Bruchteil seines Anschaffungspreises wert sein wird.

Weil "ein bißchen mehr von allen" leichter durchsetzbar und lukrativer ist als "zu viel von zu wenigen", hat sich die Regierung auf diese Weise einmal mehr den Weg geebnet, um die Löcher der Staatshaushalte auf Kosten der Allgemeinheit zu stopfen.

Damit aber nicht genug: Überlegt man sich nämlich einmal die wirklichen Dimensionen der Staatsverschuldung, so wird einem schnell klar, daß auch diese Rechnung allenfalls bis zur Einführung des Euro anhalten wird und die Politik dann zu neuen (und drastischeren Maßnahmen) greifen muß. Denn:

Die Neuverschuldung des Bundes für 1997 wird nach Haushaltsplan ca. 87 Milliarden DM betragen. Bereits 55 Milliarden DM muß aber der Bund in diesem Jahr für Zinsen aufwenden, um seinen Schuldenberg zu bedienen.

Was halten Sie denn da vergleichsweise von folgender Rechnung?

Stellen Sie sich vor, Sie müßten jährlich 55 Tausend DM Zinsen für Kredite zahlen. Da Sie zahlungsunfähig sind und im Gegenteil noch 32 Tausend DM für die Bestreitung Ihrer Unkosten brauchen, nehmen Sie 87 Tausend DM auf, um die Lücke zu decken. Wieviele Jahre lang könnten Sie dieses "Spielchen" treiben, ohne daß Ihnen die Geldgeber den Hahn zudrehen würden? Bestimmt keine zwei, drei Jahre lang. Wohl aber unsere Regierung: Das Spiel, Zinsen durch Neuverschuldung zu finanzieren, geht beschwingt weiter - wie lange noch?

In der Regierung traut sich niemand, die Hand zum Offenbarungseid zu heben. Schlimmer noch: Der Durchschnittspolitiker besitzt heute nicht einmal mehr den Mut, seinen Mitbürgern die Wahrheit zu sagen. Die Stimme des Wählers ist ihm wichtiger. Also treibt die Politik der rhetorischen Verschleierung weiterhin bunte Blüten.

Wer aber in der Schule in Mathematik nicht allzu fest geschlafen hat, der kann sich leicht ausrechnen, was in den kommenden Jahren auf uns wartet:

Die Einführung des Euro, die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die große Steuerreform, die Erhöhung der Mineralölsteuer, die Abschaffung steuerlicher Begünstigungen wird den Bürgern in kleineren und größeren Scheibchen zugemutet werden. Steigende Arbeitslosen- und Rentenbeiträge sowie andere Sozialabgaben, öffentliche Gebühren, drastisch steigende Preise bei Müll- und Abwasser, höhere Kosten im Gesundheitsbereich stellen eine zusätzliche Belastung für jeden dar.

Diese bittere Pille haben wir alle zu schlucken. Staatsschulden von über zwei Billionen DM wollen nicht nur mit Zinsen und Zinseszinsen bedient, sie müssen auch eines Tages zurückbezahlt werden - und sei es in fünfzig oder hundert Jahren.

Und wußten Sie das: Die Kosten für die Einführung der neuen Währung werden auf etwa dreißig bis fünzig Milliarden Mark geschätzt. Wieder eine Staatsausgabe in Dimensionen, die wir uns gar nicht mehr so recht vorstellen können. Ein weiteres tiefes Loch im Finanzurwald unserer Politiker, für das der Steuerzahler aufkommen muß.

Das bittere Fazit? Wir alle werden die Zeche bezahlen müssen. Wir, unsere Kinder und deren Kinder.

Was empfehlen wir Ihnen nun?

Sorgen Sie vor. Schaffen Sie Werte an, die gegen all diese Gefahren weitgehend geschützt sind. Dazu zählt in erster Linie vermieteter Grundbesitz in guten, gefragten Innenstadtlagen. Denn: Menschen werden immer ein Dach über dem Kopf brauchen. Wohnraum zu schaffen kostet enorm viel Zeit und Geld. Viele Anreize, um Steuern beim Wohnungsneubau zu sparen, wurden gestrichen. Das bedeutet, daß künftig sehr viel weniger privates Kapital in den Neubaubereich investiert wird.

Die Folge: Wohnraum wird wieder knapper werden! Der derzeitige Bedarf von ca. 1,5 Mio. fehlenden Wohnungen wird nicht gedeckt. Im Gegenteil: der Fehlbedarf steigt weiter an.

Das wiederum wird die Mieten in die Höhe treiben, die öffentlichen Kassen strapazieren und im allgemeinen für einen Anstieg der Immobilienpreise sorgen - vor allem im Bereich der Bestandsimmobilien in guten Lagen werden die Preise anziehen.

Vorhandener Wohnraum bleibt daher eines der gefragtesten Güter in unserem Lande. Ohne jeglichen Zweifel stellen die vermietete Eigentumswohnung und das klassische Mehrfamilienhaus eine sichere, beständige und im Wert stetig steigende Kapitalanlage dar.

Daher unser dringender Rat: Investieren Sie jetzt in Grund und Boden!

Und was die Finanzierung anbelangt: Nicht nur die niedrigen Zinsen sprechen dafür, jetzt zu kaufen. Bedenken Sie auch folgendes: Wer sich heute D-Mark zum Kauf einer Immobilie leiht, zahlt morgen die Verbindlichkeiten in Euro zurück. Die Inflationsrate wird nach Prognosen von Experten nach Einführung des Euro deutlich höher sein als heute. Im Klartext heißt das: Ihre Verbindlichkeiten werden durch die Inflation mitgetilgt (Inflation entwertet schließlich auch Ihre Darlehen).

Noch einen Vorteil haben Sie auf Ihrer Seite: Ihre Mieteinnahme erhalten Sie ab 1999 in Euro - nicht in DM. Und Mieten werden in jedem Fall marktgerecht bezahlt werden, egal in welcher Währung. Alles was sichergestellt sein muß ist, daß Ihr Grundbesitz in guten Lagen und in guten Städten eingekauft wurde.

Selbst wenn die Rahmenbedingungen von seiten des Staates schlechter werden: Grundbesitz sichert die Zukunft Ihres Vermögens! Grundbesitz ist und bleibt die wertvollste Anlageform in unserem Lande.

Es kann nicht genug betont werden:

Klug und vernünftig eingekauft, stellt Grundbesitz die beste Kapitalanlage dar, die es in unserem Land gibt.

Zögern Sie nicht länger. Kaufen Sie jetzt! Der Immobilienmarkt hat seinen Tiefstpunkt bereits durchschritten; die Preise ziehen wieder an. Allein in Düsseldorf hat der Markt in begehrten Lagen im letzten Jahr wieder um ca. 5-10% zugelegt. Wer jetzt noch weiter zögert, hat später das Nachsehen! Und ab 1998 werden die Marktpreise wieder deutlich anziehen!

Nutzen Sie die Gunst der Stunde. Erwerben Sie jetzt Grundbesitz! Auch Ihre Kinder werden es Ihnen danken.

 

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