Top Standort Rhein Main

(historisch interessant - aus dem Jahr 2001)

Die EZB bringt Frankfurt in Schwung

 

Wir haben es schon vor drei Jahren vorhergesagt, und nun bewahrheitet es sich mehr und mehr. Der Immobilienstandort Rhein-Main entwickelt sich zu dem Top-Standort Deutschlands, vielleicht sogar Europas. Alles blickt auf die Bankenmetropole im Herzen von Euroland - wo der Euro gemacht, verwaltet, gewichtet und gewertet wird. Und auch das ist jetzt offiziell: Die europäische Zentralbank steht in den Startlöchern, einen neuen Bürokomplex in Auftrag zu geben, der ca. ab 2007 dann rund zweitausend Mitarbeiter fassen soll.

Im Gespräch ist dabei der Erwerb des Geländes der Grossmarkthalle, im Frankfurter Ostend zwischen Hanauer Landstrasse und Mainufer-Hafengelände. Was dies für die östlichen Stadtteile Frankfurts bedeuten wird, kann jetzt schon prognostiziert werden: Mieten und Wohnungspreise werden steigen. Die dort noch relativ günstigen Einstiegspreise für Wohnungen sollten genutzt werden, um den zu erwartenden Preisanstieg voll mitzunehmen.

Ähnliches gilt derzeit noch für die Stadtteile Hausen und Rödelheim. Durch die Ansiedlung der Neuen Börse und zahlreicher damit verbundenen Dienstleister ist Hausen aus seinem Schattendasein außerhalb des eigentlichen Citybereichs herausgerückt - Tausende von Mitarbeitern rund um den Börsenbetrieb strömen täglich in den Bereich des Industriehofs. Vom Rödelheimer Bahnhof aus ist die Hausener Börse in nur drei Minuten mit dem Bus zu erreichen - wer klug ist, kauft jetzt in diesen Stadtteilen. Auch das benachbarte Bockenheim dürfte dadurch noch mehr an Bedeutung gewinnen, insbesondere in seinen nördlichen Bereichen.

Gefragt sind vor allen Dingen Ein- und Zweizimmer-Wohnungen und Apartments. Frankfurt bietet viel zu wenige möblierte Wohnungen für Fachkräfte aus dem In- und Ausland, für eine Mietdauer von einem halben bis zwei oder drei Jahren. Die Nachfrage ist dabei so gross wie schon lange nicht mehr.

Es ist nicht mehr zu übersehen: Der Finanzplatz Frankfurt ist zu dem Finanzplatz Europas geworden. London dürfte es schwer haben, seine einstige Rolle als Geldhauptstadt der Alten Welt zu behaupten - zumal Grossbritannien noch immer nicht den Schritt in die Euro-Union gewagt hat. Der Siegeszug des Euro lässt zwar scheinbar noch auf sich warten, wenn man den Wechselkurs gegenüber dem Dollar beobachtet, doch beeinflusst dies nicht die Stärke der Finanzhauptstadt Frankfurt, die ja bekanntlich 1948 um ein Haar Bundeshauptstadt geworden wäre - dank Konrad Adenauer war Bonn damals mit nur wenigen Stimmen Sieger geblieben.

Aber Frankfurt ist auch mehr und mehr Telekommunikations- und IT-Metropole. Kaum anderswo ist der Bedarf an Computerspezialisten grösser als in der Finanzmetropole. Kein Wunder: Börse, Banken und Finanzdienstleister hängen von den Computerfertigkeiten ihrer IT-Spezialisten beinahe mehr ab als von anderem Fachpersonal. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung des Internet als Handelsplatz für Banken und Börse. Der Online-Handel und Geldverkehr blüht - an der Technik muss noch vieles verbessert und verfeinert werden, was ständige Nachfrage nach Fachkräften mit sich bringt.

Tausende von Spezialisten ziehen derzeit um nach Eurotown. Sie brauchen Wohnraum, suchen Bars und Restaurants auf und bedienen sich all der zahlreichen Dienstleister, die gut verdienende junge Menschen eben so brauchen.

Die einstig reiche Handelsstadt Frankfurt, seit Jahren hoch in Schulden, kann zuversichtlich in die Zukunft schauen, und mit ihr all die zahlreichen Städte im Umland Rhein-Main. Die Erweiterung der S-Bahnlinie über Dietzenbach nach Rödermark-Oberroden wird den Südosten aufwerten; der Ausbau der A 66 nach Fulda wird ebenfalls dazu beitragen, dass zahlreiche Städte im Umland an Bedeutung gewinnen.

Die gefragtesten Stadtteile in Frankfurt, aber auch die teuersten, sind nach wie vor das Westend, Sachsenhausen, Nordend, Bornheim, Bockenheim und die City. Wer hier eine Eigentumswohnung zu kaufen beabsichtigt, muss derzeit mit Preisen zwischen € (Euro) 2.800 und € 5.000 je m² Wohnfläche rechnen. (DM 5.500 bis DM 10.000). In Stadtteilen wie Hausen oder Rödelheim kann schon mit Preisen um DM 4.500,- / € 2.300 gekauft werden, sofern Angebote überhaupt vorliegen.

Neu erschlossen und bebaut werden nach wie vor ehemalige US-Militär-Areale beispielsweise nördlich des Hauptfriedhofs rund um die Friedberger Warte. Andere Baugebiete wie Eschersheim sind eher eine Rarität geworden, die Neubautätigkeit lässt, was Wohnraum anbelangt, schon seit langem zu wünschen übrig, aber Frankfurt hat schlichtweg auch kaum freie und bebaubare Flächen.

Sinnvoll ist es also, Bestand, d.h. sanierten Altbau zu kaufen. Eine ETW ca. um € 130.000 / DM 250.000 kann bei attraktiver Möblierung und Ausstattung mit Sat-TV, ISDN und Waschmaschine eine Jahresmiete von ca. € 8.000 - 9.000 einbringen, was einer durchaus lukrativen Rendite von ca. 6-6,5% entspricht.

Boomtown Mainhattan

Möglicherweise steht Frankfurt am Main vor dem grössten Boom, den die Stadt je erlebt hat. Wenn erst der Euro 2002 als alleiniges Zahlungsmittel eingeführt ist und man sich an die neuen Münzen und Scheine gewöhnt hat, wird auch die Rolle der Währungshüter im internationalen Geschehen mehr und mehr an Gewicht gewinnen. Die Frankfurter Börse, die seit kurzem selbst eine AG geworden ist und an der Börse gehandelt wird, hat international durch den Euro als Aktienwährung bereits an Bedeutung gewonnen. Nach New York dürfte sie bald die Nr. 2 der Welt sein - vor London, Tokio und Chicago.

Frankfurt ist aber vor allem auch eine junge Stadt, eine Stadt, die zunehmend von jungen Leuten aus aller Herren Länder bewohnt wird. Hierbei handelt es sich um ein recht gut verdienendes, zahlungskräftiges und auch zahlungsbereites Publikum - Menschen, die Lebensqualität suchen und schätzen. Während Familien seit Jahren schon ins Umland ziehen, nimmt der Zustrom an jungen Leuten in die Innenstadt zu - übrigens nicht nur in Frankfurt, der Trend gilt auch in anderen Städten (siehe hierzu FAZ 23.2.2001, Singles übernehmen in Europa die Innenstädte).

Ein weiteres sicheres Anzeichen dafür, dass die Preise auch in Zukunft steigen werden, ist die Tatsache, dass vor allem grosse internationale Investoren den deutschen Immobilienmarkt "entdeckt" haben. Viele von ihnen bewerten mittlerweile Deutschland als den interessantesten Anlagemarkt. Wiewohl dies in deren Analysen vor allem für Grossprojekte gilt, so ist davon der Grundstücksmarkt im allgemeinen betroffen; die steigenden Grundstückspreise werden auch die Preise für Wohnimmobilien in die Höhe treiben.

Hinzu kommt eine weitere, eher psychologische Komponente, die mit der Einführung des Euro zusammenhängen wird. Man wird sich möglicherweise gar nicht an eine Halbierung der Preise gewöhnen müssen - eher könnte der Trend genausogut dahin gehen, dass sich die Grund- und Bodenpreise und damit auch die Kaufpreise für vermieteten Wohnraum einem Niveau von € 3.000 - € 5.000 sehr zügig nähern werden. Mieten, die derzeit noch bei 15-20 DM / m² liegen, dürften vielleicht bald schon bei € 10-15 / m² angesiedelt sein; zwar nicht auf einen Sprung, wohl aber binnen einer recht kurzen Zeitspanne. Obwohl dies eine Spekulation ist, liegt der Grund dafür auf der Hand: Wir haben uns an diese Zahlen seit langem gewöhnt und man könnte vermuten, dass das Unterbewusstsein den Zustand wieder herstellen wird, den es gewohnt ist - denn es denkt in nackten Zahlen, nicht in Währungen (vgl. die Kaufkraft eines Dollar in den USA). (Einschlägige Fachliteratur zu diesem Thema ist reichlich vorhanden).

Auch von diesem Aspekt her lohnt sich der Kauf einer vermieteten oder vermietbaren Eigentumswohnung zum jetzigen Zeitpunkt mehr denn je. Der Standort Rhein-Main dürfte einen Kapitalanleger wohl kaum enttäuschen. Und wenn Sie eine Mietverwaltung suchen oder zuverlässige Partner für die Vermietung, können wir dabei gerne helfen, ebenso wie bei der Suche nach einer geeigneten Kapitalanlageimmobilie.

 

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